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DRK Ortsverein Heinriet-Gruppenbach Habichthöhe 12         74199 Untergruppenbach

Kontakt:

vorstand[at]drk-heinriet[dot]de

bereitschaft[at]drk-heinriet[dot]de 

Spendenkonto

Kontoinhaber: DRK Ortsverein Heinriet-Gruppenbach

Bank: Kreissparkasse Heilbronn

IBAN: DE39 6205 0000 0000 1846 96

BIC: HEISDE66XXX (BLZ 62050000)

Blutspendetermine

- nächster Termin in Untergruppenbach:

  • Datum: 23.02.2018
  • Uhrzeit 14:30-19:30 Uhr
  • Ort: Untergruppenbach, Stettenfelshalle, Obergruppenbacher Str.

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- nächster Termin in Unterheinriet:

  • Datum: 06.07.2018
  • Uhrzeit 14:30-19:30 Uhr
  • Ort: Unterheinriet, Hohenriethalle, Oberheinrieter Str.  

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- nächster Termin in Ilsfeld:

  • Datum: Mai 2018
  • Uhrzeit 14:30-19:30 Uhr
  • Ort: Ilsfeld, Gemeindehalle  

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- nächster Termin in Ilsfeld:

  • Datum: 20.Oktober 2017
  • Uhrzeit 14:30-19:30 Uhr
  • Ort: Ilsfeld, Gemeindehalle

Herzlich Willkommen beim DRK Ortsverein Heinriet-Gruppenbach

Foto: Die Ehrenamtlichen des DRK-Ortsvereins Heinriet-Gruppenbach / oberes Schozachtal
Foto: DRK im oberen Schozachtal

Herzlich willkommen auf der Homepage des DRK Ortsverein Heinriet-Gruppenbach.

Unser Ortsverein besteht schon seit dem 01. Juni 1957 und erstreckt sich auf die gesamte Gemeinde Untergruppenbach mit allen Teilorten.

Neben den Aufgaben des Sanitätsdienstes umfasst unser Angebot auch die Durchführung von Erste-Hilfe-Kursen, die Mitarbeit im Bevölkerungsschutz, Durchführung von Blutspendeaktionen sowie eine Helfer-vor-Ort Gruppe.

Eine örtliche Besonderheit stellt die enge, freundschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Nachbarortsvereinen, dem DRK Abstatt sowie dem DRK Ilsfeld, als Ortsvereine im Oberen Schozachtal dar.

Wir brauchen Verstärkung!

Um auch weiterhin alle anstehenden Aufgaben gut meistern zu können, sind wir auf Ihre aktive Mithilfe angewiesen. Bei uns kann JEDER mitmachen - ob als festes Mitglied oder auch nur als freier Helfer bei einzelnen Aktionen. Alles, was Sie mitbringen sollten, ist Zeit und die Bereitschaft, sich für Ihre Mitmenschen einzusetzen. Alle ggf. erforderlichen Ausbildungen bekommen Sie von uns.

Wenn Sie sich vorstellen können, Teil unseres tollen Teams zu sein, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme mit unserer Bereitschaftsleitung (Kontaktdaten rechts).

Wir brauchen Dich! Mach mit!

Für alle, die mehr als "nur" spenden wollen:

Fass dir ein Herz und mach mit! Wir haben die passende Jacke für Dich! In deiner Kragenweite für Deine Aufgabe!

Ehrenamt lebt vom Mitmachen - also komm vorbei und werde Teil unseres engagierten Teams! Infos gibts bei unserer Bereitschaftsleiterin oder unserem Vorstand (Kontaktdaten rechts).                                                                                                   Was du mitbringen solltest: Interesse an deinen Mitmenschen und ein bisschen Zeit.                                                                         Was du bekommst: fundierte Vorbereitung auf die Aufgaben, nette Leute kennenlernen und jede Menge Spaß haben.

Wir freuen uns auf Dich!    

Kursangebote

Foto: Frau übt Wiederbelebungsmaßnahmen an einer Puppe.
Foto: A. Zelck / DRK

Erste- Hilfe- Kurse - auch für Berufsgenossenschaften- (9 UE)

Erste-Hilfe Fresh up (9 UE)

Bei diesen Lehrgängen zeigen wir Ihnen die wichtigen lebensrettenden Erste-Hilfe- Maßnahmen, damit Sie im Falle einer Notfallsituation richtig reagieren können. Ab 10 Teilnehmern bieten wir gerne auch individuelle Kurse an, z.B. für Ihren Betrieb oder Ihre Sportgruppe. Auch für Führerscheinerwerber.

 

 

Sanitätsdienst

Foto: Sanitätsdienst beim Fussballspiel
Foto: F. Weingardt / DRK

Fußballspiel oder Silvesterparty: Unsere Sanitäter sorgen für schnelle Erste Hilfe auf Ihrer Großveranstaltung.

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BOSCH Abstatt bittet Mitarbeiter um eine Blutspende

27.09.2017

Bereits zum vierten Mal hat die Firma BOSCH in Abstatt ihre Mitarbeiter zu einer werksinternen Blutspendeaktion eingeladen. Diese Blutspendeaktion wurde im Vorfeld vom Organisationsteam rund um Werksarzt Dr. Mayer perfekt vorbereitet und von DRK-Helfern der Ortsvereine Heinriet-Gruppenbach und Abstatt sehr gerne unterstützt.

Einmal im Jahr stellt BOSCH seine Ressourcen zur Verfügung. Die Mitarbeiter erhalten die Möglichkeit, während ihrer Arbeitszeit Blut zu spenden. Die Versorgung mit leckeren Brötchen, Kaffee und sonstigen Getränken wird vom Betriebsrestaurant EUREST kostenlos zur Verfügung gestellt.

Bei diesen hervorragenden Rahmenbedigungen kommen sowohl Blutspender als auch DRK-Helfer gerne zu dieser Aktion und so durften wir auch in diesem Jahr wieder fast 200 Spender, davon 1/3 Erstspender, begrüssen.

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle geht an alle Blutspender und ehrenamtlichen Helfer, aber natürlich auch an die Firmen BOSCH und EUREST, die uns diesen Termin überhaupt erst ermöglicht haben.

Wir freuen uns schon auf ein Wiedesehen bei BOSCH im Herbst 2018.

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Fahrsicherheitstraining für unsere Helfer-vor-Ort-Gruppe

24.09.2017

An diesem Sonntag trafen sich unsere Helfer vor Ort mit Einsatz- und Privatfahrzeugen um 8 Uhr morgens auf der Verkehrsübungsanlage "Wolfszipfel" bei der Kreisverkehrswacht Heilbronn e.V. zu einem Fahrsicherheitstraining.

Zunächst hatten wir eine kleine Theorie-Einheit über fahrphysikalische Grundlagen und über die Bedeutung guter Reifen auf dem Auto, bevor wir dann ausgiebig ins praktische Fahrtraining starteten.

Erste Übung war eine einfache Vollbremsung aus ca. 30 km/h bis zum kompletten Stillstand - das war noch einfach. Im nächsten Schritt verdoppelten wir die Geschwindigkeit auf 60 km/h und stellten teilweise erstaunt fest, dass sich unser Bremsweg auf trockenem Asphalt dadurch um ein Vielfaches verlängerte.

So bauten die Übungen aufeinander auf. Als nächstes galt es, so zu bremsen, dass wir vor einem Hindernis zum Stehen kommen. In der nächsten Runde gab der Trainer spontan vor, ob wir rechts oder links um das Hindernis herumlenken müssen. Auch bremsen und lenken auf unterschiedlichen Fahrbahnbelägen stand auf dem Programm. Es war eine gute Erfahrung, kennen zu lernen, wie moderne Technik von ESP und ASR im Auto arbeiten, wenn plötzlich eine Seite des Autos auf glatte Fahrbahn kommt, während die andere Seite noch Grip hat.

Im ersten Versuch scheinbar unmöglich erschien uns die Aufgabe, mit ca. 40 km/h auf eine nasse Edelstahlplatte zu fahren und dann um eine Wasserfontäne außen herum zu lenken. Alle 10 Teilnehmer drehten wunderschöne Kreise mit den Autos. Eine wichtige Erfahrung. Dann bekamen wir gesagt, wie man richtig reagieren muss und nach 2-3 Anläufen schafften wir es tatsächlich alle, um die Wasserfontäne herum zu fahren. Ein schleuderndes Auto abzufangen ist tatsächlich möglich, aber nicht ganz einfach - und das schon bei 40 km/h.

Als Fazit nehmen wir alle einen sehr eindrucksvollen Tag mit vielen wichtigen sprichwörtlichen ErFAHRungen mit nach Hause. Wir konnten im geschützten Rahmen Fahrfehler provozieren und erleben, wie unsere Fahrzeuge reagieren. Dies soll uns in Zukunft bei allen Einsätzen als hilfreiches Wissen zur Verfügung stehen und im Falle eines Falles Schlimmeres verhindern.

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DRK beteiligt sich am Ferienprogramm der Gemeinde Untergruppenbach

05.08.2017

Zum ersten Mal beteiligte sich der DRK Ortsverein Heinriet-Gruppenbach in diesem Jahr mit einem Programmpunkt am Sommerferienprogramm der Gemeinde Untergruppenbach.

Am Samstagvormittag trafen sich viele Kinder aus der Gemeinde mit den Betreuern, um einen Tag ganz im Zeichen des Blaulichts beim DRK zu erleben.

Spielerisch übten die Kinder einfache Handgriffe der Ersten Hilfe, kämpften sich mutig durch einen Hindernisparcours, erkundeten unsere Einsatzfahrzeuge und das darauf verlastete Material. Alles durfte ausgepackt und ausprobiert werden. 

Zur Stärkung grillten wir in der Mittagspause Würstchen, die sich die Kinder im Schatten gut schmecken ließen.

Es war eine tolle Aktion für alle Beteiligten.

 

 

 

 

 

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Erfolgreicher Blutspendetermin trotz drückender Schwüle

07.07.2017

Zu unserem jährlichen Sommer-Blutspendetermin hatte der Ortsverein Heinriet-Gruppenbach zusammen mit dem DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg-Hessen in die Hohenriethalle nach Unterheinriet eingeladen.

Nachdem es am Vormittag zunächst noch gewittrig und kühl zu bleiben schien, kam gegen Mittag dann doch die Sonne hervor und bescherte uns einen heißen, extrem schwülen Nachmittag. Mit gedämpften Erwartungen starteten daher unsere Helfer die Blutspendeaktion.

Doch auf die treuen Blutspender aus der Umgebung war trotz des Wetters Verlass. Insgesamt 171 spendewillige Bürger waren zum Termin gekommen, davon 14 zur ersten Blutspende in ihrem Leben.

Ein ganz herzliches Dankeschön geht an alle Blutspender, aber auch an unsere zahlreichen Helferinnen und Helfer, die uns in bewährter Weise wieder in der Küche und bei der Spenderbetreuung tatkräftig unterstützt haben.

Unsere nächste Blutspendeaktion führen wir dann im September durch, dies ist allerdings keine öffentliche Aktion sondern findet werksintern bei Bosch in Abstatt statt.

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Helferfortbildung Reanimations-Training

10.06.2017

Erleidet ein Patient einen Kreislaufstillstand, erfordert dies zur Rettung seines Lebens sofortige Maßnahmen durch denjeningen, der den Kreislaufstillstand zuerst erkennt oder vermutet. Das Gehirn eines Menschen ist zwingend auf ausreichende Sauerstoffversorgung angewiesen, sonst erleidet es innerhalb weniger Minuten dauerhaft irreparable oder mit dem Leben nicht mehr vereinbare Schädigungen.

Daher zählt bei einem Kreislaufstillstand jede Sekunde und man sollte auch und gerade als Laie nicht zögern, mit der Herzdruckmassage zu beginnen! Sie können hier nichts falsch machen! Selbst wenn Rippen brechen sollten (passiert häufig bei älteren Menschen) ist dies nicht schlimm. Schlimm ist es, nichts zu tun.

Da unsere Helfer auch bei Sanitätsdiensten jederzeit mit einem solchen Notfall konfrontiert werden können, trainieren wir einmal im Jahr ausführlich alle Maßnahmen, die dann nach und nach zu ergreifen sind. Zunächst gehen wir immer davon aus, dass unsere Helfer allein oder max. zu zweit beim Patienten sind. Im Verlauf kommt dann wie im echten Leben mehr Personal hinzu: ggf. Helfer-vor-Ort, Rettungswagenbesatzung, Notarzt.

Einen groben Ablauf wollen wir einmal aufzeigen:

Eintreffen Laien-Ersthelfer (Umstehende, Familie, Kollegen...)

  • Erkennen des Problems: Patient reagiert nicht und atmet nicht
  • Notruf absetzen (Telefon 112): Rettungswagen und Notarzt verständigen: Kreislaufstillstand!
  • lebensbedrohliche Blutungen falls vorhanden stoppen
  • sofort mit der Herzdruckmassage beginnen und weitermachen, bis Hilfe kommt

Eintreffen Sanitäter

  • falls bisher noch nicht geschehen: alle Maßnahmen, die der Ersthelfer hätte tun sollen (s.o.)
  • Atemwege frei machen (Fremdkörper in den Luftwegen?)
  • parallel dazu, sofern Defi vorhanden: Elektroden des Defi(brillators) auf den entblössten Brustkorb aufkleben und Gerät einschalten
  • Nach Rhythmusanalyse durch den Defi ggf. 1. Elektroschock abgeben, sofort danach Beginn der Herzdruckmassage und parallel Sicherung der Atemwege durch Einlegen eines Larynxtubus
  • Sauerstoff an Beatmungsbeutel anschließen, Patient beatmen und Herzdruckmassage fortführen. Dabei regelmäßig Helfer wechseln (bei jeder Analyse, ca. alle 2 Minuten) wegen Ermüdung

Eintreffen Helfer-vor-Ort:

  • bereits begonnene Maßnahmen im erweiterten Team fortsetzen
  • falls zuvor noch kein Defi verfügbar war, wird dieser spätestens jetzt angelegt (alle Helfer-vor-Ort haben ein solches Gerät dabei)
  • Schaffung eines venösen Zugans und Anlegen einer Infusion
  • Erhebung verschiedener Vitalparameter wenn möglich (z.B. Blutzucker, Temperatur)
  • Kontrolle der Pupillen beim Patienten (Hinweis auf Hirnschädigungen)
  • Effektivitätskontrolle der Reanimationsmaßnahmen (Pulskontrolle während der Reanimation)
  • wenn nicht schon geschehen: Ursachenerhebung durch Befragung der Angehörigen (Gibt es Vorerkrankungen? Was ist genau passiert? Welche Medikamente nimmt der Patient ein? Gab es Vorzeichen in den letzten Tagen?)

Eintreffen Rettungsdienst/ Notarzt:

  • Information durch die anwesenden Helfer über die bisherige Reanimationsdauer und -Verlauf
  • Information über Patientenvorgeschichte
  • Fortführung der Maßnahmen im Team und zusätzlich Einsatz verschiedener Medikamente, die positiv auf das Herz einwirken
  • ggf. Umintubation mittels endotrachealem Tubus 
  • best case: Patient erlangt einen ausreichenden Eigenherzschlag und kann in die nächstgelegene intensivmedizinische Klinik zur weiteren Therapie transportiert werden
  • worst case: kann nach Einsatz und Anwendung aller möglichen Maßnahmen und Medikamente nach einer gewissen Zeit das Herz nicht wieder "angeschubst" werden, wird der Notarzt die bittere Entscheidung treffen müssen, die Maßnahmen abzubrechen und den Todeszeitpunkt festzustellen.

Da unsere Helfergruppe ein bunt gemischtes Grüppchen von Helfern aller Ausbildungsebenen vom Ersthelfer bis zum hauptberuflichen Notfallsanitäter umfasst, konnten wir bei unserem jährlichen "Megacode-Training" all diese Abläufe umfassend üben und festigen. Zusammen mit den Kameraden der Ortsvereine Abstatt und Ilsfeld haben wir den ganzen Samstag mit theoretischem Lernen und anschließendem praktischen Üben verbracht. Dank einer hochmodernen Simulationspuppe konnten wir sogar realistische EKG-Bilder und Kreislaufwerte einspielen und sämtliche Maßnahmen an der Puppe praktisch anwenden. Auch typische Fallstricke wurden eingespielt, um die Helfer für mögliche Fehlerquellen zu sensibilisieren. Durch regelmäßiges Training werden unsere Helfer sicherer im Umgang mit Gerätschaften, der Durchführung invasiver Maßnahmen und dem Ablauf einer Reanimation zum Wohl des Patienten.

Auch wenn es sehr warm und anstrengend war, hatten wir alle bei diesem Übungstag sehr viel Spaß und haben wieder eine Menge gelernt. Ein Dankeschön geht an dieser Stelle an alle Helfer, die sich den Tag freigenommen haben und natürlich an unseren Ausbilder René, der uns viele wertvolle Infos mit in den Dienstalltag geben konnte.

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60 Jahre Ortsverein Heinriet - ein Rückblick 1957-2017

Gründungsprotokoll 1957
Gründungsprotokoll 1957

18.03.2017

In diesem Jahr feiert unser Ortsverein seinen 60. Geburtstag. Aus diesem Anlass möchten wir Ihnen hier einen kleinen Rückblick in die bewegte Geschichte unsers Vereins gewähren:

Die Gründung unseres Ortsvereins erfolgte am 01. Juni 1957 im Gasthaus zum Ochsen in Unterheinriet. Der Verein unter dem Namen "DRK Ortsverein Unterheinriet" hatte 30 Gründungsmitglieder, darunter:

1. Vorsitzender: Bürgermeister der eigenständigen Gemeinde Unterheinriet, Otto Breitenöder

2. Vorsitzender: Hermann Beck

Kassierer: Oskar Weber

Bereitschaftsleiter: Theo Sept

Bereitschaftsleiterin: Irmgard Bechdolf

Schriftführer: Else Weber

1. Beisitzer: Gerhard Schaber

2. Beisitzer: Erich Assenheimer

Bereitschaftsarzt: Dr. Schröder (Löwenstein)

In den Anfängen des Ortsvereins existierte noch kein Rettungsdienst, so wie wir ihn heute kennen. Die wichtigste Aufgabe der Helfer war daher die Durchführung Erster-Hilfe- Maßnahmen für die Bevölkerung von Unterheinriet. In den ersten 9 Monaten des Vereinsbestehens waren bereits 84 Hilfeleistungen zu verzeichnen.  Auch die Ausbildung der Bevölkerung in Erster Hilfe gehörte ab 1959 zu den Aufgaben des DRK.

Im Januar 1962 übernahm der Ortsverein zusätzlich die Betreuung der Gemeinde Abstatt. Das Aufgabengebiet umfasste hauptsächlich die sanitätsdienstliche Versorgung von Veranstaltungen und die Erste-Hilfe für die Bevölkerung. Zu dieser Zeit hatte der Ortsverein 37 aktive Mitglieder. Der Name des Ortsvereins wurde geändert in "DRK Unterheinriet-Abstatt".

Im Jahr 1969 wurde die erste Blutspendeaktion in Unterheinriet durchgeführt. Seither führen wir regelmäßig Aktionen durch und konnten dieses Jahr im Februar wieder über 200 Blutspender begrüßen.

Im Jahr 1974 wurde die ehemals selbständige Gemeinde Unterheinriet in die Gemeinde Untergruppenbach eingemeindet.

Ab dem Jahr 1975 beteiligten sich die Helfer des Ortsvereins auch am Autobahndienst. Jeweils zwei Helfer und ein Fahrzeug bezogen an den Wochenenden einen kleinen Raum auf der Rastanlage Wunnenstein und warteten darauf, dass auf der Autobahn etwas passierte. Die Alarmierung erfolgte noch über andere Verkehrsteilnehmer. Rettungsleitsellen, moderne Funknetze und Mobiltelefone gab es damals noch nicht. Im Prinzip waren dies die ersten Anfänge des Rettungsdienstes wie wir ihn heute kennen.

Ebenfalls im Jahr 1975 übernahmen die Unterheinrieter Kameraden erstmals einen größeren Sanitätsdienst in Untergruppenbach bei der feierlichen Eröffnung des Untergruppenbacher Freibads.

Funktechnik im Rettungsdienst zur Verständigung der Einsatzkräfte wurde im Jahre 1981 eingeführt. Da viele Helfer regelmäßig am Autobahndienst teilnahmen, ließen auch sie sich frühzeitig in die neue Technik einweisen.

Im Jahr 1981 wurde der Name unseres Vereins erneut geändert. Ab sofort waren wir der "OV Heinriet-Abstatt".

Im Jahr 1983 erfolgte die Abspaltung der Kameraden aus Abstatt und die Gründung eines eigenständigen Ortsverein Abstatt. Diese Trennung ist trotz einiger "Wiedervereinigungsversuche" bis heute aufrecht erhalten geblieben. Der Ortsverein hieß seither "OV Heinriet".

In den folgenden Jahren hatte unser Ortsverein mit einem stetigen Mitgliederschwund zu kämpfen. Verschiedene Maßnahmen zur Rettung des Vereins wurden angedacht. Beispielhaft sei hier die geplante Gründung einer Jugendgruppe oder Handzettel-Werbung erwähnt. Die Jugendgruppe wurde allerdings erst viele Jahre später Wirklichkeit.

1989 übernahm der Ortsverein einen gebrauchten VW-Bus T2 von der Bundeswehr. Das Fahrzeug wurde in Eigenregie umlackiert und leistete dem Ortsverein lange Jahre treue Dienste. Fehlende Unterstellmöglichkeit und ein Motorschaden sorgten schlussendlich dafür, dass das Fahrzeug 1998 zurückgegeben wurde.

Das Gemeindegebiet von Untergruppenbach wurde früher vom DRK Heilbronn aus betreut. Im Jahr 1992 bot das DRK Heilbronn den Unterheinrietern an, dieses Gebiet samt der zugehörigen Fördermitglieder in das Aufgabengebiet des DRK Unterheinriet zu übertragen. Verschiedene Gründe sorgten jedoch dafür, dass sich die Heinrieter Kameraden gegen diese Übernahme entschieden. 

Im Jahr 1995 führten die Kameraden 38 Sanitätsdienste in Unterheinriet durch mit insgesamt 963 Dienststunden durch. Der Ortsverein hatte damals ca. 19 aktive Helfer.

Von langer Hand geplant konnte im Jahr 1999 endlich die Jugendgruppe des DRK unter der Leitung von Peter Sept ins Leben gerufen werden. Ziel war eine aktive Jugendarbeit und die Gewinnung von Nachwuchs für unseren Verein. Die Jugendgruppe hatte Bestand bis ins Jahr 2012, als sie mangels Gruppenraum in Untergruppenbach und fehlender Gruppenleitung aufgegeben werden musste. 

Heute nicht mehr aus dem Angebot unseres Ortes weg zu denken ist die segensreiche Einrichtung der Helfer- vor-Ort (HVO). Im Jahr 2003 ins Leben gerufen, hatten unsere HVO in den ersten 8 Monaten 52 Einsätze zu absolvieren. Die Entwicklung verlief rasant. Im Jahr 2016 können wir auf 418 Einsätze der Helfer-vor-Ort zurückblicken. Zahlreiche Menschenleben konnten in dieser Zeit gerettet oder vor größerem Schaden bewahrt werden. Heute ist HVO eines der wichtigsten Angebote unseres Ortsvereins.

Ebenfalls im Jahr 2003 boten die Kameraden aus Abstatt die Wiedervereinigung mit den Kameraden aus Heinriet an. Leider verlief sich dieses Angebot im Sande und kam nicht zum Tragen.

Nachdem 1992 die Übernahme der Verantwortung für Untergruppenbach noch abgelehnt worden war, erfolgte die Umsetzung dann doch noch im Jahre 2005. Seither ist unser Ortsverein nun für das gesamte Gemeindegebiet der Gemeinde Untergruppenbach zuständig.

Für die wachsenden Aufgaben der HvO und das nunmehr vergrößerte Einsatzgebiet der gesamten Gemeinde Untergruppenbach mit allen Teilorten beschloss der Vereinsvorstand im Jahr 2007 erstmals wieder die Anschaffung eines Einsatzfahrzeugs. Gekauft wurde damals ein gebrauchter Ford Focus.

Dem Wandel der Zeit angebracht beschloss im Jahr 2009 die junge Generation der Ortsvereine Heinriet, Ilsfeld und Abstatt die immer umfangreicheren Aufgaben bei rückläufigen Helferzahlen in einer offiziellen Kooperation gemeinsam in Angriff zu nehmen. Bei gemeinsamen Aktionen treten wir seither als "Ortsvereine im Oberen Schozachtal" auf.

Seit 2010 beteiligt sich unser Ortsverein auch aktiv im Bevölkerungsschutz. Unsere Helfer erklärten sich bereit, der Einsatzeinheit Heilbronn-Land-Ost beizutreten. Vom Land Baden-Württemberg wurde uns ein Gerätewagen Sanitätsdienst überlassen. Das Fahrzeug wurde vorläufig provisorisch im Schafhaus in Untergruppenbach untergestellt. Dort steht es bis heute. Zahlreiche Großeinsätze innerhalb und außerhalb der Gemeinde Untergruppenbach wurden damit bereits absolviert. Ein Brand im Altersheim, Hochwassereinsatz, Großveranstaltung und zuletzt ein Evakuierungseinsatz in Oedheim im März 2017 stehen hier auf der Einsatzliste.

Nachdem unser Einsatzgebiet ja seit dem Jahr 2005 das gesamte Gemeindegebiet Untergruppenbach umfasste, wollten wir dies auch in der Namensgebung unseres Ortsvereins zum Ausdruck bringen. Seit dem Jahr 2011 haben wir unseren heutigen Namen "OV Heinriet-Gruppenbach".

Um die wachsenden Aufgaben besser bewerkstelligen zu können, war ein starkes Zugpferd im Fuhrpark dringend notwendig. Daher kauften wir uns im Jahr 2012 einen 10 Jahre alten, gebrauchten VW-Bus Modell T 5. Das Fahrzeug ist vielseitig einseztbar und leistet uns bei vielen Veranstaltungen und Aufgaben bis heute sehr gute Dienste. Auch an unserem Ford Focus nagte gewaltig der Zahn der Zeit. Harte Einsatzbedingungen und Alter des Fahrzeugs machten einen Ersatz notwendig und so wurde der Focus 2014 gegen einen nagelneuen, geländegängigen KIA Sportage ausgetauscht. Der KIA wurde komplett in Eigenleistung zum Einsatzfahrzeug ausgebaut. Wir sind sehr froh über dieses Auto, das uns für den HVO-Einsatzdienst wertvolle Dienste leistet.

Ein Thema, das unseren Ortsverein schon von Anfang an begleitet, war das Thema der Räumlichkeiten. Leider hatten wir noch nie die finanziellen Möglichkeiten, ein eigenes DRK-Heim zu errichten. Daher sind wir seit je her auf Räume der Gemeinde angewiesen. War es früher eine Scheuer in Unterheinriet, in der wir Material oder Fahrzeug lagern durften, konnten wir vor vielen Jahren unser Material in einem zur Verfügung gestellten Kellerraum in der Grundschule in Unterheinriet lagern. Leider stand dieser Keller auch ab und zu bei entsprechenden Wetterlagen unter Wasser. Bis heute haben wir dennoch mangels Alternative unser Material dort eingelagert.

Für Ausbildungsabende oder Jugendstunden durften wir den Mehrzweckraum in der Grundschule in Unterheinriet benützen. Durch erweiterten Plaztbedarf der wachsenden Grundschule ist leider auch dies weiter eingeschränkt worden bzw. entfallen. Wir sind hier momentan auf der Suche nach einer Ersatzlösung. Einstweilen bekommen wir für unsere Übungsabende "Asyl" bei den Abstatter Kameraden.

Als der Gerätewagen im Jahr 2010 hinzu kam, wurde uns eine vorläufige Unterbringung des Fahrzeugs im Schafhaus in Untergruppenbach ermöglicht. Die Bedingungen dort sind leider alles andere als opitmal. Es fehlt an sanitären Einrichtungen oder gar der Möglichkeit, sich überhaupt für den Einsatz umzukleiden. Es gibt keine Heizung, das Gebäude ist modrig und feucht. Aber auch hier fehlt es momentan einfach noch an Alternativen.

Im Jahr 2017 ist unser Ortsverein nach nunmehr 60 Jahren eine feste Institution in Untergruppenbach. Die aktive Bereitschaft umfasst momentan 19 aktive Helfer und einen Anwärter. Darüber hinaus erfahren wir bei den Blutspendeterminen regelmäßig noch Unterstützung von unseren Senioren und einigen freiwilligen Mitbürgern, die uns speziell nur beim Blutspenden aktiv unterstützen, aber keine Mitglieder sind.

Der Vorstand besteht derzeit aus:

1. Vorsitzender Peter Sept

2. Vorsitzender Jens Kuder

Schatzmeister Kerstin Kuder

Bereitschaftsleiterin Kerstin Kuder

stv. Bereitschaftsleiter Markus Kutscher

Schriftführer Vanessa Sept

Materialwart Sven Schneider

Beisitzer Stefan Nitschke

Perspektivisch wollen wir unseren Orstverein natürlich auch für die nächsten 60 Jahre gut aufgestellt wissen. Die Gewinnung ehrenamtlicher Mitstreiter, die Ausbidlung der Helfer und die räumliche Entwicklung haben daher oberste Priorität. Viel Hoffnung setzten wir in unsere Gemeinde und  den Gemeinderat. Die Feuerwehr Untergruppenbach - entgegen dem DRK eine per Gesetz verordnete Pflichtaufgabe der Gemeinde und deshalb auch durch diese zu finanzieren - bekommt ja momentan ein neues Feuerwehrmagazin in der Entenstraße. Wir vom DRK  legen große Hoffnung darauf, dass wir das bisherige Feuerwehrmagazin in der Happenbacher Straße als künftiges DRK-Heim übernehmen dürfen. Dies hätte unschätzbare Vorteile für unseren Ortsverein:

- Unsere Einsatzfahrzeuge könnten endlich vernünftig untergebracht werden.

- Die Helfer hätten Umkleidemöglichkeiten.

- Unser Material könnte endlich wieder von verschiedenen Lagerstätten an einen Platz zusammen geführt werden.

- Ein Raum für unsere Dienstabende, Erste-Hilfe-Kurse oder vielleicht auch eine wieder ins Leben zu rufende Jugendgruppe wäre vorhanden.

- eine Küche und Sozialräume wären vorhanden

In der Gemeinderatssitzung am 16.3. 17 konnten wir diesbezüglich ein positives Signal vom Gemeinderat aufnehmen und blicken daher optimistisch in die nahe Zukunft.

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